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<title>Sorge</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sorge</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der Begriff <b>Sorge</b> beschreibt ein durch vorausschauende Anteilnahme gekennzeichnetes Verhältnis des menschlichen <a href="Subjekt_(Philosophie)" title="Subjekt (Philosophie)">Subjektes</a> zu seiner <a href="Umwelt" title="Umwelt">Umwelt</a> und zu sich selbst. Eine subjektiv erwartete <a href="Not" title="Not">Not</a> (<a href="Bed%C3%BCrfnis" title="Bedürfnis">Bedürfnis</a>, <a href="Gefahr" title="Gefahr">Gefahr</a>) wird gedanklich vorweggenommen und wirkt sich im <a href="F%C3%BChlen_(Psychologie)" title="Fühlen (Psychologie)">Fühlen</a>, <a href="Denken" title="Denken">Denken</a> und <a href="Handeln" title="Handeln">Handeln</a> des Besorgten oder Sorgenden aus. Das Spektrum reicht dabei von innerlichem Besorgt- oder Beängstigt-Sein bis zur tätigen Sorge für oder um etwas.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<p>Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die <i>Sorge</i> in erster Linie eine mehr oder weniger konkrete, mitunter länger anhaltende <a href="Furcht" title="Furcht">Befürchtung</a> oder seelische Bedrückung. Das Wort wird in dieser Bedeutung oft im <a href="Plural" title="Plural">Plural</a> verwendet, zum Beispiel: „Ich mache mir Sorgen …“ Anhaltende schwere Sorgen lassen sich auch als <i>Kummer</i> bezeichnen.
</p><p>Darüber hinaus bezeichnet die Sorge für etwas oder jemanden (auch <a href="F%C3%BCrsorge" title="Fürsorge">Fürsorge</a>) eine Verantwortungsbeziehung zwischen Menschen oder Lebewesen, in der sich ein (Für-)Sorgender verantwortlich um ein ihm anvertrautes anderes Wesen (etwa ein <a href="Haustier" title="Haustier">Haustier</a>, ein <a href="Kind" class="mw-redirect" title="Kind">Kind</a> oder eine bedürftige Person) kümmert (vgl. auch <a href="Sorgerecht_(international)" title="Sorgerecht (international)">Sorgerecht</a>, <a href="Seelsorge" title="Seelsorge">Seelsorge</a>). Kümmert sich ein Wesen sorgend und vorsorgend um sich selbst, lässt sich von Selbstsorge bzw. <a href="Selbstf%C3%BCrsorge" title="Selbstfürsorge">Selbstfürsorge</a> sprechen.
</p><p>In der eher der Schriftsprache zuzurechnenden Wendung „für etwas Sorge tragen“ (vgl. auch „<a href="Pr%C3%A4vention" title="Prävention">Vorsorge</a> treffen“) lässt sich die <i>Sorge</i> in einer dritten Bedeutung als das willentliche Herbeiführen oder Begünstigen eines angestrebten Zielzustands auffassen und entspricht dem allgemeinsprachlichen „dafür sorgen, dass …“, bzw. dem eher umgangssprachlichen „sich darum kümmern, dass …“
</p><p>Wiewohl andere Sprachen teilweise unterschiedliche Begriffe für das <i>kummervolle Besorgtsein</i>, das <i>fürsorgende Kümmern</i> und das schlichte <i>Besorgen</i> von Dingen oder Angelegenheiten verwenden (vgl. etwa die englischen Verben <i>to worry</i>, <i>to provide for</i> und <i>to procure</i>), spiegelt sich die enge begriffsgeschichtliche Verbindung dieser Bedeutungsnuancen des Begriffs <i>Sorge</i> nicht nur im Deutschen wider. So bezieht etwa auch der <a href="Latein" title="Latein">lateinische</a> Wortstamm <i>cura</i> alle drei Bedeutungen ein.
</p><p>Wer sich im Gegenteil keine oder nur geringe Sorgen macht, wird als <i>sorglos</i>, <i>unbekümmert</i> oder gegebenenfalls auch <i>leichtsinnig</i> beschrieben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abgrenzung_Sorge_zu_Angst_und_Angststörung"><span id="Abgrenzung_Sorge_zu_Angst_und_Angstst.C3.B6rung"></span>Abgrenzung Sorge zu Angst und Angststörung</h2></div>
<p>Alltägliche Sorgen (englisch <i>worries</i>) sind bei nahezu allen Personen zumindest gelegentlich gegenwärtig. Der Psychologe T.D. Borkovec u.&nbsp;a. definieren Sorgen als eine Gedanken- und Vorstellungskette (<a href="Assoziationskette" title="Assoziationskette">Assoziationskette</a>), die mit negativen Gefühlen einhergeht (1983). Dabei handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsverschiebung auf Befürchtungen und mögliche negative Folgen.
</p><p>Als <a href="Pathologisch" class="mw-redirect" title="Pathologisch">pathologisch</a> werden unrealistische Sorgen empfunden, wenn sie als unkontrollierbar erlebt werden. Oft sind diese durch <a href="Hypervigilanz" title="Hypervigilanz">Hypervigilanz</a> und Einschränkung der <a href="Aufmerksamkeit" title="Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> gekennzeichnet. Die betroffene Person fühlt sich ruhelos und unfähig, sich zu entspannen, bis schließlich die quälenden Sorgen im Mittelpunkt stehen und auf andere <a href="Situation" title="Situation">Situationen</a> übertragen werden können (<a href="Generalisierte_Angstst%C3%B6rung" title="Generalisierte Angststörung">Generalisierte Angststörung</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sorge_in_der_Philosophie">Sorge in der Philosophie</h2></div>
<p>Nach einer alten <a href="Genealogiae" title="Genealogiae">Fabel</a> des <a href="Hyginus_Mythographus" title="Hyginus Mythographus">Hyginus</a> sollen auf eine Anordnung Saturns hin nach dem Tod des Menschen <a href="Jupiter_(Mythologie)" title="Jupiter (Mythologie)">Jupiter</a> seinen Geist und <a href="Tellus" title="Tellus">Tellus</a> (die Erde) seinen Leib erhalten; solange er lebt, soll jedoch die Sorge ihn besitzen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Glück, Selbstsorge, Tugend und Askese waren in der Antike zentrale Begriffe der <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a> und Lebenskunst. Der Begriff der Selbstsorge ist aus Platons sokratischen Dialogen bekannt. So ermahnt Sokrates in "<a href="Alkibiades" title="Alkibiades">Alkibiades</a>" den jungen angehenden Politiker zur Sorge um sich selbst.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Epikur" title="Epikur">Epikur</a> und in der <a href="Stoa" title="Stoa">Stoa</a> ist die Selbstsorge Grundlage für die Selbstbildung und die fortwährende Korrektur der eigenen Lebensführung. Später greift <a href="Michel_Foucault" title="Michel Foucault">Michel Foucault</a> das Konzept der „Sorge um sich“ aus der Tradition der „cura sui“ und des griechischen „epimeleia heautou“ neu auf.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Begriff der <i>Sorge</i> wurde im Werk des Philosophen <a href="Martin_Heidegger" title="Martin Heidegger">Martin Heidegger</a> ein zentrales Thema. Es wird vor allem in seinem Hauptwerk <i><a href="Sein_und_Zeit" title="Sein und Zeit">Sein und Zeit</a></i> umfänglich behandelt. Für ihn bestimmt Sorge das <a href="Dasein" title="Dasein">Dasein</a> des Menschen – sie macht ihm sein Dasein erst bewusst. Er bestimmt Sorge – im Hinblick auf die drei Dimensionen der Zeit als <i>„Sich-vorweg-sein – im Schon-sein-in-der Welt – als Sein bei innerweltlich begegnendem Seienden.“</i> In Bezug zu seiner Lebenswelt zeigt sie sich als „Besorgen“ (d.&nbsp;h. den faktischen Gebrauch der Dinge wahrnehmen), in Bezug zu seinen Mitmenschen als (<i>„einspringende“</i> oder <i>„vorspringende“</i>) <a href="F%C3%BCrsorge" title="Fürsorge">Fürsorge</a>.
</p><p><a href="Albert_Camus" title="Albert Camus">Albert Camus</a> sieht die Existenz des Menschen als generelle Absurdität an, dennoch führt dies nicht zu einem naheliegenden <a href="Nihilismus" title="Nihilismus">Nihilismus</a>, sondern nach Auffassung von Camus zur <i>Sorge</i> um das Glück des Nächsten und zum opferbereiten Einsatz für andere, gleichbedeutend mit menschlicher <a href="Solidarit%C3%A4t" title="Solidarität">Solidarität</a>. <i>„Die einfache ‚Sorge‘ ist aller Dinge Anfang.“</i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Die_Sorgen_der_Deutschen_(ein_empirisches_Beispiel)"><span id="Die_Sorgen_der_Deutschen_.28ein_empirisches_Beispiel.29"></span>Die Sorgen der Deutschen (ein empirisches Beispiel)</h2></div>

<p>Bei den Bürgern Deutschlands gab es nach einer im Jahre 2005 von <a href="McKinsey" class="mw-redirect" title="McKinsey">McKinsey</a> veröffentlichten Studie zunehmend Sorgen und gedrückte Stimmung. Die Sorge um den Arbeitsplatz war bei 42&nbsp;% der Hauptauslöser für Zukunftsängste. Lediglich 28&nbsp;% der Befragten gaben ihre Erwartung zu Protokoll, fünf bis zehn Jahre später in Deutschland noch gut leben zu können.
</p><p>Während im Jahre 2003 laut Umfragen noch 65&nbsp;% der Bürger zufrieden waren, waren es 2005 nur noch 60&nbsp;%. Dass sich die finanzielle Situation der Bürger in Deutschland verschlechtere, glauben 2005 rund 60&nbsp;% der Befragten.
</p><p>Die Umfrage <i><a href="Perspektive-Deutschland" title="Perspektive-Deutschland">Perspektive-Deutschland</a></i> (Schirmherr: Altbundespräsident <a href="Richard_von_Weizs%C3%A4cker" title="Richard von Weizsäcker">Richard von Weizsäcker</a>) war die weltweit größte gesellschaftspolitische <a href="Online-Umfrage" title="Online-Umfrage">Online-Umfrage</a> mit einer Teilnehmerzahl von 500.000 Bürgern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belletristik">Belletristik</h2></div>
<p>Das Thema der Sorge wird in der Dichtung vielfach behandelt. Der tödliche Ausgang schwerster Sorgen wird z.&nbsp;B. in <a href="Gottfried_August_B%C3%BCrger" title="Gottfried August Bürger">Gottfried August Bürgers</a> <a href="Ballade_(Gedicht)" title="Ballade (Gedicht)">Ballade</a> <i><a href="Lenore_(Ballade)" title="Lenore (Ballade)">Lenore</a></i> aus dem Jahr 1774 geschildert („Lenore fuhr im Morgenrot / Empor aus schweren Träumen.“). In <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethes</a> <i><a href="Faust._Der_Trag%C3%B6die_zweiter_Teil" title="Faust. Der Tragödie zweiter Teil">Faust</a></i> ereilt „die Sorge“ am Ende den <a href="Protagonist" title="Protagonist">Protagonisten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Angst" title="Angst">Angst</a></li>
<li><a href="Angstst%C3%B6rung" title="Angststörung">Angststörung</a></li>
<li><a href="Furcht" title="Furcht">Furcht</a></li>
<li><a href="Sorgfalt" title="Sorgfalt">Sorgfalt</a></li>
<li><a href="Versorgung" class="mw-disambig" title="Versorgung">Versorgung</a> (Begriffsklärungsseite)</li>
<li><a href="Verzweiflung" title="Verzweiflung">Verzweiflung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Friedrich_Wilhelm_Bautz" title="Friedrich Wilhelm Bautz">Friedrich Wilhelm Bautz</a>:&nbsp;<i>CAMUS, Albert.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 904–907.</li>
<li>Jürgen Gerhards: <i>Soziologie der Emotionen. Fragestellungen, Systematik, Perspektiven</i>. Juventa, München 1988.</li>
<li>Gerda Lazarus-Mainka; Stefanie Siebeneick (Hrsg.): <i>Angst und Ängstlichkeit.</i> Hogrefe, Göttingen 2000.</li>
<li>Bernard Stiegler: <i>Die Logik der Sorge: Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien</i>, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20080701024906/http://www.klassphil.uni-muenchen.de/~waiblinger/texte/hyglat.html#cur">Originaltext der <i>Hyginus-Fabel.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. Juli 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Ludwig-Maximilians-Universität München</i></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wilhelm_Schmid_(Philosoph)" title="Wilhelm Schmid (Philosoph)">Wilhelm Schmid</a>: <cite style="font-style:italic">Selbstsorge</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Historisches Wörterbuch der Philosophie online</cite>. Schwabe online, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.24894/HWPh.3842">10.24894/HWPh.3842</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27verw.selbstsorge%27%20and%20%40outline_id%3D%27hwph_verw.selbstsorge%27%5D">schwabeonline.ch</a> [abgerufen am 20.&nbsp;Oktober 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Sorge&amp;rft.atitle=Selbstsorge&amp;rft.au=Wilhelm+Schmid&amp;rft.btitle=Historisches+W%C3%B6rterbuch+der+Philosophie+online&amp;rft.doi=10.24894%2FHWPh.3842&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Schwabe+online" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/faszinierende-streiflichter-auf-eine-unkuschelige-subjektivitaet-1179894.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2"><i>Faszinierende Streiflichter auf eine unkuschelige Subjektivität.</i></a> In: <i>faz.net.</i> 30.&nbsp;Juli 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;März 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASorge&amp;rft.title=Faszinierende+Streiflichter+auf+eine+unkuschelige+Subjektivit%C3%A4t&amp;rft.description=Faszinierende+Streiflichter+auf+eine+unkuschelige+Subjektivit%C3%A4t&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Ffeuilleton%2Fbuecher%2Frezensionen%2Fsachbuch%2Ffaszinierende-streiflichter-auf-eine-unkuschelige-subjektivitaet-1179894.html%3FprintPagedArticle%3Dtrue%23pageIndex_2&amp;rft.date=2004-07-30">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Albert Camus: <i>Der Mythos des Sisyphos.</i> Rowohlt Taschenbuch, 2000. ISBN 3499227657, S. 23</span>
</li>
</ol>
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